Stickerei auf Baumwollstoff, 53 x 53 cm. Bitte nach unten scrollen um mehr Text zu lesen.
Bündner Nägeli, 2006, Farbstift auf Papier, 29,7 x 21 cm
Bündner Nägeli, 2006, Farbstift auf Papier, 29,7 x 21 cm
Bündner Nägeli, verflochten, 2006, Farbstift auf Papier, 29,7 x 21 cm
Bündner Nägeli, verflochten, 2006, Farbstift auf Papier, 29,7 x 21 cm
Bündner Nägeli, verflochten, Ausschnitt
Bündner Nägeli, verflochten, Ausschnitt
kleines Scherbenkissen, 2006, Seide mit Stickerei und Glasscherben, Unterlagscheiben, Holzstecklein, Freundschaftsbändern, Plastikteilchen, 19 x 21 cm
Ja-Werk
Hier knüpfe ich an meinen künstlerischen Wurzeln an: Mit 14 bestickte ich ein Paar braune Manchesterhosen dicht mit Blumen, es waren die Siebziger. Ich wollte diese Art von Hingabe wieder spüren und begann auf einem braun-beige gemusterten Stoff zu sticken. Den Stoff habe ich 2006 in der Lumpenschachtel der Bezirksschule Wettingen gefunden, die ich mit 14 besuchte. Weil ich oft draussen hinter dem Haus stickte, sahen mich dabei viele Kinder. Was du da machst, sieht aus wie das Steuerrad eines grossen Schiffs, sagte Dominik. Der eingestickte Text heisst:
Ja ich liebe montags, ja ich liebe dienstags, ja ich liebe mittwochs, ja ich liebe donnerstags, ja ich liebe freitags, ja ich liebe samstags, ja ich liebe sonntags. 
Die beiden Zeichnungen der Bündner Nelke gehören in die gleiche Zeit. Diese Zeichnungen waren mein Kompass für die Stickerei. Das erkenne ich erst jetzt, 20 Jahre später. Auch das kleine gefährliche Scherbenkissen gehört zum Begleitmaterial. Ich habe es in der Mitte begonnen, das heisst, ich musste irgendwann sehr aufpassen, mich nicht an den scharfkantigen Scherben zu verletzen. 



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