Diese paar Blumen wurden mir, als ich sie 2009 ausstellte, förmlich aus der Hand gerissen. Sofern nicht anders angegeben sind sie im Format 30 x 42 cm. Weiter unten gibt es mehr über diese Zeit zu lesen.
blauer Mohn, 20009, Samt und Stickerei auf Bettwäsche
blauer Mohn, 20009, Samt und Stickerei auf Bettwäsche
rote Emma-Kunz-Blume, 2009, Seide gerafft und Stickerei, auf Baumwolle
rote Emma-Kunz-Blume, 2009, Seide gerafft und Stickerei, auf Baumwolle
weisse Blüte, 2009, Seide und Scherenschnitt auf Kunstseide
weisse Blüte, 2009, Seide und Scherenschnitt auf Kunstseide
eins, 2009, maschinenbestickte  Stoffstücke  auf Baumwolle
eins, 2009, maschinenbestickte Stoffstücke auf Baumwolle
Duft, 2009, Stickerei auf Bettwäsche
Duft, 2009, Stickerei auf Bettwäsche
Seerosenblatt, Applikation und Stickerei auf Baumwolle
Seerosenblatt, Applikation und Stickerei auf Baumwolle
für Judith, 2008, Applikation und Maschinenstickerei auf besticktem Stoff
für Judith, 2008, Applikation und Maschinenstickerei auf besticktem Stoff
Lochstickerei, 2009, Applikation und Stickerei auf Tranparentstoff, 42,5 x 34,5 cm
Lochstickerei, 2009, Applikation und Stickerei auf Tranparentstoff, 42,5 x 34,5 cm
grosser Blumenteppich, 2010, Seide, Lingerie, Bikini, Transparentstoff, Baumwolle, 101 x 96 cm
grosser Blumenteppich, 2010, Seide, Lingerie, Bikini, Transparentstoff, Baumwolle, 101 x 96 cm
Die Menopause
Die  Zeit zwischen 2007 und 2009 war für mich eine magnetische Zeit. Ich erinnere mich, wie ich einem Freund sagte, wenn ich nochmals beginnen könnte, würde ich Textildesign studieren. Mach einfach jetzt, was du machen willst, riet er mir. Kreuz und quer begann ich zu nähen und winzige Stoffstückchen einzufügen. Eine Nachbarin kaufte mir die Arbeit sofort ab. So etwas war mir noch nie passiert. Eine Quelle begann zu sprudeln, direkt aus meinem Herz. Aber meine Zweifel daran, ob ich das Recht habe, Künstlerin zu sein, tauchten nach wie vor auf. Ich nahm an einem Geburtsprozessworkshop teil, um das Gefühl willkommen geheissen zu werden auf der Erde nachzuerleben. Ich realisierte dadurch, dass es auch darum ging, als Künstlerin willkommen geheissen zu werden. Dieser Gruppenprozess stärkte mich sehr und gab mir den Mut, mich mit meinen Arbeiten erstmals seit langer Zeit in einer Ausstellung zu zeigen. Zudem fand ich meine buddhistische Lehrerin, die mir das Gefühl gab, beschützt zu sein, das erste Mal in meinem Leben. 

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